Die Hellen Barden
Memorial Page
Berndeutliche Lieder, die zustechen wie die Hellenbarden
Video Bundesrat:
http://www.youtube.com/watch?v=TwinSEpXOf4&eurl
Mit minimalistischen "Lumpenliedli" und abstrusen Wortspielen haben sich die beiden Barden Arlette und Anton im Bernbiet Kultstatus erspielt. Ihr Stil ist irgendwo zwischen Sarbach, Mani Matter und Stiller Has angelegt. Der Song "Züri" zum Beispiel hat das Potenzial zum Kultsong und Berndeutschen Mundartklassiker. Er ist eine mit Augenzwinkern vorgetragene Ode an die Limmatstadt.
Seit dem Jahr 2000 zogen die "Die Hellen Barden" durch das Land. Sie blicken zurück auf rund 250 Konzerte, lobende Kritiken sowie die drei CDs "A" und "Sinn" und "Ruumschiff".
"Die Hellen Barden" führten das Publikum mit ihren Stücken mal ins Weltall, dann in einen Sandkasten oder nach "Züri".
Um uns auf andere Projekte zu konzentrieren, haben wir die Hellen Barden aufgelöst. Hier ein paar Erinnerungsstücke:
Pressespiegel - Die Hellen Barden
Spots - Winterthur
Man muss sie einfach gern haben. Mit minimalistischen Lumpenliedli und abstrusen Wortspielen irgendwo zwischen Sarbach, Mani Matter und Stiller Has haben sich die beiden Barden Arlette und Anton im Bernbiet bereits Kultstatus erspielt.
Das Zeug zum Kultsong und berndeutschem Mundartklassiker hat zum Beispiel
„ Züri “, eine ganz und gar ernsthafte, allerdings mit einem kräftigen Augenzwinkern vorgetragene Ode an die Limmatstadt.
Bieler Tagblatt
Ihre Songs trösten darüber hinweg, dass es seit Mani Matter nur selten, wenn überhaupt, jemand geschafft hat, niveauvolle bern-deutliche Songs zu erfinden.
Ihre Texte stechen zu wie die Hellebarde, sind mal frech, mal schrill, immer bedächtig, immer hintersinnig.Denn der Oberbarde Anton ist ein begnadeter Geschichtenerzähler.
Basler Zeitung
Die Musik der beiden Berner Barden schwingt sich immer wieder zu Höhepunkten auf, etwa wenn Anton virtuos die Elektrogitarre quält, oder wenn Arlette zur Blockflöte greift. Anton versteht es, geschickt und mit oft hintergründigem Humor die in den Worten lautlich oder inhaltlich angedeuteten Mehrdeutigkeiten auszuloten. Indem er sich fabulierend der Sprache überlässt, stösst er auf unerwartete Analogien und Bilder......Es ist schön, wie auch dreissig Jahre nach Mani Matters Tod der niveauvolle Mundart-Song im ganzen Land lebendig ist...
Bieler Tagblatt
Der Besuch der Hellen Barden im TEE-Club in Biel war ein Ohrenschmaus.
Die beiden haben mehr Witz, mehr Talent und mehr Erfindungsgeist als die versammelten Blödelkomiker der letzten Zeit.
Ihr Werkzeug ist die Sprache. Gesungene und gesprochene Worte, mal schrill, mal laut, mal liebevoll, mal bedächtig, aber immer hintersinnig, doppeldeutig und intelligent.
Die beiden Gäste aus Bern, die mit Inbrunst ein Loblied auf den Buchstaben A anstimmen und von tanzenden Weihnachtssternen berichten, muss man einfach gesehen und gehört haben. Nie ist ihr Humor aufgesetzt oder billig. Ein schaurig schöner Abend.
Nonstopp
An den Kopf - falls noch vorhanden - greift sich auch, wer die Lieder, Moritaten und Geschichten der Hellen Barden hört. Aus hirnrissiger Verwunderung, vor schrägem Gegröle,wegen schwarzer Heiterkeit, durch dadaistische Gedankensprünge.
Diese hochtalentierten Musik- und Wortwegelagerer stürzen sich wie weiland Winkelried in bestehende Gedankenformationen, um der Fantasie eine Bresche zu schlagen.
Der Bund
Unwiderstehlich sind Antons Lieder, sind sie doch witzig und gleichzeitig perfid hintergründig und verunsichern, weil nie sicher ist, was ernst und was ironisch gemeint ist, was links und was rechts ist. Anton spielt mit der berndeutschen Sprache, wie er einst als Super-Anton mit Tönen und Klängen jongliert hat, und der Klamauk ist nur vordergründig...
Burgdorfer Tagblatt
Klamauk-Bands und Blödel-Truppen schiessen derzeit hierzulande wie Pilze aus dem Boden, doch kaum eine kann die Erwartungen erfüllen ... ganz anders bei den " Hellen Barden ". Man lacht sich krumm, und plötzlich, beim nächsten Lied, spürt man die Hellebarde im Rücken.
Der Ober-Barde Anton ist ein begnadeter Geschichtenerzähler...Sie kamen beim Aemmi- Publikum so gut an, dass sich die Leute die Hände wund klatschten, um ihnen vier Zugaben abzutrotzen. So etwas gab es in Burgdorf noch selten.
Der Oberländer
Mit Liedern, die in der Tradition der Berner Troubadoure alltägliche Dinge unerbittlich bis zur letzten skurrilen Konsequenz verfolgen, boten Arlette und Anton dem Publikum Lebenshilfe und tiefschürfende Einsichten zum Wesen afghani-scher Hirtenhunde.....Und mit dem Lied vom Berner, dessen Lebenstraum ein Besuch in Zürich ist, holten die Barden soviel Applaus, dass sie die Vorstellung - trotz Gutenachtgeschichte vom unfreundlichen Bäcker - erst nach etlichen Zugaben beenden durften.
Der Bund
....Vom raffinierten Wortspiel führen die Hellen Barden nahtlos zur gewitzten Parodie auf die Rituale der Popmusik und halten dem Publikum einen wenig schmeichelnden Spiegel vor. ...Sie präsentieren den Bilderbogen einer skurrilen Welt, wo der Wahnsinn alltäglich ist. Der Spiegel mag zwar Zerrbilder zeigen, aber nur zu gut erkennt man sich wieder.
Hinter den höchst amüsanten Liedern der Hellen Barden tun sich Abgründe auf. In bester Berner - Chanson - Tradition führen Anton und Arlette durch die Geschichten, wie die Aare durch Bern fliesst: in Bögen.
Wochen-Zeitung
Die berndeutschen Lieder des Duos aus Gysenstein sollen nach eigenen Angaben „ die liebgewonnenenq Weltbilder hinterrücks überfallen und erdolchen, um sie als Gegenwelten wieder auferstehen zu lassen “. Arlette und Anton haben damit Erfolg. In den letzten zwei Jahren gaben sie über 80 Konzerte in der ganzen Schweiz. In diesen Tagen kommt die erste CD „ A “ heraus, welche in der restlos ausverkauften Mühle Hunziken getauft wird.